Am Wochenende steht der 7. Spieltag in der deutschen 3. Liga an. Besondere Aufmerksamkeit erregt die Partie Chemnitzer FC gegen den Karlsruher SC. Der KSC war als großer Aufstiegsfavorit in die neue Saison gestartet. Doch nach 6 Spieltagen sind die Karslruher weit von den Aufstiegsrängen entfernt. Mit 5 Zählern aus 6 Spielen hat man schon 9 Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 3 hat. So wurde Trainer Marc-Patrik Meister nach der 0:4 Niederlage bei Fortuna Köln entlassen. Neuer Trainer wurde Alois Schwartz. Der feiert am Samstag nun sein Debüt an der Seitenlinie. Kann er die Badener wieder nach oben führen?

Schwartz war zuletzt bis März Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Seine Zeit beim FCN war nicht gerade von Erfolg geprägt. Nach 25 Pflichtspielen stand beim FCN ein Punkteschnitt von 1,28 zu Buche. Danach wurde der Trainer entlassen. Sein Punkteschnitt bei seiner vorherigen Station SV Sandhausen war exakt der gleiche. Der große Unterschied: Der SVS verfolgte ganz andere Ziele – es ging immer einzig und allein um den Klassenverbleib. Und den schaffte Schwartz mit Sandhausen 3-mal in Serie.

Krisenduell zwischen Chemnitz und Karlsruhe

Bei seinem Amtsantritt in Karlsruhe betonte Schwartz, dass das Saisonziel Wiederaufstieg trotz des schwachen Saisonstarts bestehen bleibt. Unmöglich ist das Unterfangen sicherlich nicht. In der sehr ausgeglichen und engen 3. Liga kann Karlsruhe auch ganz schnell wieder nach oben gelangen. So langsam muss man dafür aber die ersten Punkte sammeln. Mit bereits zwölf Gegentreffern ist die Abwehr die Achillesferse. KSC Stürmer Anton Fink kehrt bei dem Spiel zu seiner alten Wirkungsstätte zurück. 116 Tore hat Fink bereits in Liga 3 gemacht – 86 davon für den Chemnitzer FC.

Auch der CFC startete sehr durchwachsen und hat bisher nur 5 Punkte auf dem Konto. Fünf Ligaspiele und der Pokalknaller gegen den FC Bayern München gingen in Serie verloren. In den letzten sechs Partien kassierten die Himmelblauen 17 Gegentreffer und damit fast drei Tore pro Spiel.

KSC holt sich den ersten Auswärtssieg!

Das einst als Spitzenspiel angedachte Duell zwischen Karlsruhe und Chemnitz ist inzwischen ein Krisengipfel. Der Sieger darf ins Mittelfeld und nach oben schielen, der Verlierer bleibt fest im Tabellenkeller stecken. Den Wettquoten nach ist der KSC Favorit. Zum Einstand bekommt der neue KSC-Trainer einen Gegner bei dem es ebenfalls kriselt. Die Situation kann der KSC nutzen und holt sich den ersten Auswärtsdreier der Saison. Bei Buchmacher Bet365 gibt es eine Top-Quote von 2.45 auf einen Sieg der Karlsruher.

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