Nach dem Ende der Australian Open steht an diesem Wochenende die erste Runde im Davis Cup an. Die deutschen Herren treffen in Frankfurt auf Belgien. Hoffnung auf das Erreichen der zweiten Runde machen zwei Tatsachen: Erstens die starken Leistungen der Zverev-Brüder beim Grand Slam Turnier in Melbourne. Zweitens die Absage des belgischen Top-Spielers David Goffin. So sind die Deutschen auch bei Buchmacher bwin klarer Favorit auf den Sieg.

Auch die Bilanz gegen Belgien kann sich sehen lassen: Acht Mal trafen die zwei Nationen innerhalb des David Cups aufeinander – acht Mal ging Deutschland als Sieger hervor. Das letzte Aufeinandertreffen gab es im Viertelfinale des Davis Cup 2007. Die ersten beiden Einzel, Tommy Haas siegte gegen Kristof Vliegen und Philipp Kohlschreiber bezwang Olivier Rochus, gingen an Deutschland. Das Doppel mit dem heutigen Teamchef Michael Kohlmann und Alexander Waske machte dann bereits mit dem dritten Punkt alles klar für Deutschland. Gelingt es den Belgiern die deutsche Siegesserie zu durchbrechen, zahlt bwin das 6,00-Fache des Einsatzes zurück.

Im vergangenen Jahr verloren die deutschen Herren in der ersten Runde gegen Tschechien. Der Abstieg konnte dann mit einem knappen Sieg über die Polen noch verhindert werden. Auch Belgien, das 2015 noch im Finale des Davis Cup gestanden hatte, spielte gegen den Abstieg. In der ersten Runde hatte man gegen Kroatien verloren. Der Sieg in den Playoffs gegen Brasilien brachte dann den Klassenerhalt.

Wetten auf den Davis-Cup

Teamchef Michael Kohlmann hat Alexander Zverev, Philipp Kohlschreiber, Mischa Zverev und Jan-Lennard Struff für das Duell nominiert. Erstmals sind die Zverev-Brüder im Davis Cup gemeinsam am Start. Beide ließen durch ihre tollen Leistungen bei den Australian Open aufhorchen. Mischa Zverev schaffte es bis ins Viertelfinale und scheiterte dort am späteren Sieger Roger Federer. Sein Bruder Alex Zverev musste sich schon eine Runde früher aus dem Turnier verabschieden. Er verlor knapp in 5 Sätzen gegen den späteren Finalisten Rafael Nadal. Im Einzel dürften wohl Alex Zverev und Philipp Kohlschreiber an den Start gehen, wenngleich auch Mischa Zverev nach seinem Viertelfinaleinzug in Melbourne sicherlich keine schlechte Wahl wäre. Der 19-jährige Alex Zverev gilt als größtes deutsches Tennis-Talent der vergangenen Jahre. Bei ihm ist es wohl nur eine Frage der Zeit wann er in die absolute Weltspitze vorstößt. Aktuell steht er auf Platz 22 der Weltrangliste.

Den Belgiern fehlt mit David Goffin die Nummer 11 der Weltrangliste. Im Einzel müssen dann stattdessen wohl Steve Darcis (Nr. 58 der Weltrangliste) und Ruben Bemelmans (Nr. 141 der Weltrangliste) ran. Im Doppel dürften Ruben Bemelmans und Joris de Loore (Nr. 191 der Weltrangliste) antreten. Komplettiert wird das belgische Team durch Arthur de Greef (Weltrangliste Platz 143).

Alles spricht für einen deutschen Sieg. Die Qualität der Einzelspieler ist im deutschen Kader deutlich höher. Höchstens im Doppel könnte es vielleicht Probleme geben.

Davis Cup 2017: Quote 5,00 auf Favorit Serbien

Für bwin geht das Team um den Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic als erster Favorit in das Turnier (Quote 5,00). Heiß auf den Titel sind aber auch die Tennis-Quartette Frankreich (6,00) und Vorjahressieger Argentinien (Quote 7,00). Dem DTB-Team werden mit Titel-Quote 26,00 lediglich Außenseiterchancen eingeräumt.

2-Weg-Wetten – Wer gewinnt

Deutschland (1.09) Belgien (6.00)

Davis Cup 2017 – Turniersieger

Serbien (5.00)
Frankreich (6.00)
Argentinien (7.00)
Großbritannien (7.50)
USA (8.00)
Schweiz (9.00)

Deutschland (26.00)

Russland (60.00)
Belgien (60.00)

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