Vor dem Spieltag der NFL am Wochenende lagen die Green Bay Packers fast gleichauf mit den New England Patriots als Wettfavoriten auf den Gewinn des Super Bowls. Doch nach dem Spiel der Packers in Week 6 gegen die Minnesota Vikings hat sich das schlagartig geändert. Der Star-Quaterback von Green Bay, Aaaron Rodgers, zog sich im Spiel gegen die Vikings eine schwere Verletzung zu. Heute wurde bekannt, dass Rodgers nach seinem Schlüsselbeinbruch vom vergangenen Sonntag operiert werden muss.

Rodgers hatte die Verletzung bei der 10:23-Niederlage gegen die Minnesota Vikings durch einen harten Tackle von Linebacker Anthony Barr erlitten. Rodgers könnte somit das Aus für den Rest der regulären Saison drohen. Ohne den Topstar sind die Chancen der Packers (vier Siege, zwei Niederlagen) auf den Playoff-Einzug deutlich gesunken. Ob Backup Brett Hundley diese Aufgabe erfüllen kann, ist nicht erst nach seinem mäßigen Spiel gegen die Vikings fraglich. Hurdley brachte gegen die Vikings 18 von 33 Pässen für 157 Yards und einen Touchdown-Pass an den Mann, leistete sich jedoch auch drei Interceptions. Ab sofort bekommt der 24-Jährige Unterstützung von Joe Callahan. Die Packers haben Callahan aus dem Practice Squad in den Kader geholt – er steht als zweiter Quarterback bereit. Callahan hat aber bisher noch kein einziges NFL-Spiel bestritten.

Viele Fans hoffen, dass Colin Kaepernick er Ersatz für Rodgers sein könnte. Dessen Verpflichtung wünschen sich zumindest viele Packers-Fans auf Twitter – zumal Kaepernick in Wisconsin geboren wurde, Fan der Packers-Legende Brett Favre ist und als Kind Spiele der Packers besuchte. Der 29-Jährige sucht vergeblich ein neues Team, nachdem er mit seinem Kniefall bei der US-Hymne, um gegen die Rassendiskriminierung und Polizeigewalt zu demonstrieren, einen Stein ins Rollen brachte. Vor allem der heutige US-Präsident Donald Trump hatte sich danach klar gegen Kaepernick positioniert und ihm sogar zum Umzug in ein anderes Land geraten.

Bei den Buchmachern war Green Bay Top-Favorit Nummer 2 hinter Titelverteidiger New England auf den Gewinn des Super Bowl. Vor der Saison gab es eine 12-1 auf den Sieg der Packers im Super Bowl. Nach einem guten Saisonstart fiel die Quote sogar auf eine 5-1. Besser waren weiterhin nur die Patriots mit einer 9-2 gelistet. Die Verletzung von Rodgers ließ die Quoten nun dramatisch nach oben schnellen. Viele Buchmacher bieten inzwischen eine 20-1 auf den Super Bowl Triumph der Packers. Bei Betfair steht die Quote sogar bei 31-1.

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