bwin screenFür den Glücksspielrisen Bwin.Party verlief der Jahreswechsel nicht besonders zufriedenstellend. Wegen außergewöhnlich schwacher Gewinnmargen im Sportwettenbereich musste man zum Jahresende eine Umsatzwarnung herausgeben.

Im Dezember sind wohl in vielen europäischen Fußballligen zahlreiche Spiele zu Ungunsten des Sportwettenanbieters Bwin ausgegangen. Das habe das Ergebnis des vierten Quartals 2014 extrem nach unten gezogen. Analysten hatten für das vergangene Jahr einen Umsatz von 618 bis 630 Mio Euro erwartet. Diese Zahl musste nun auf 608 bis 612 Mio Euro korrigiert werden. Schon im ersten Halbjahr hatte der Glücksspielkonzern einen Verlust von 94 Mio Euro hinnehmen müssen.

Von US-Investor Jason Ader gab es angesichts der Zahlen große Kritik. Die Sportwetten- und Glücksspiel-Konkurrenten von Bwin.Party seien aktuell doch stark unterwegs. Es sei Zeit für Veränderungen. Ende 2014 war bekannt geworden, dass der Glücksspielriese seine Social-Gaming-Tochter „Win“ verkaufen wolle. Weiterhin halten sich Gerüchte, dass der Konzern in Kürze komplett verkauft werden oder mit einem anderen Unternehmen fusionieren soll.

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